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Website wird bei Google nicht gefunden: sieben Ursachen und wie man sie prüft

Sieben Ursachen, gemessen an meiner eigenen Website und an Kundenprojekten: woran Sie sie erkennen, wie Sie sie prüfen und was hilft.

Veröffentlicht am 12 Min. Lesezeit

Mann schaut ratlos auf den Bildschirm seines Laptops

Eine Website, die bei Google nicht gefunden wird, hat fast nie nur einen Grund. Meist ist es eine Mischung aus Dingen, die man nicht sieht, wenn man die eigene Seite im Browser aufruft: eine Seite, die Google noch nie gecrawlt hat, eine Sitemap, der die Suchmaschine nicht mehr glaubt, ein Inhalt, der erst nachträglich geladen wird. Im Browser sieht alles gut aus. Für den Googlebot nicht.

Die sieben Ursachen in diesem Beitrag stammen nicht aus einer fremden Checkliste. Ich habe sie an meiner eigenen Website und an Kundenseiten gemessen: zwei Themenseiten, die rund sechs Wochen auf das Crawling warteten, eine Sitemap, die Google mit falschen Daten fütterte, ein Branchenverzeichnis, dessen Einträge für Suchmaschinen unsichtbar sind. Zu jeder Ursache steht, woran Sie sie erkennen, wie Sie sie prüfen und was Sie tun können. Stand: Oktober 2026.

Überblick: Anzeichen und wo Sie prüfen

Bevor Sie einzelne Ursachen durchgehen, lohnt ein Blick auf das Anzeichen. Es grenzt ein, wo Sie suchen müssen.

AnzeichenPrüfen inNr.
Die Website erscheint gar nichtSearch Console, Bing1, 2
Einzelne Unterseiten fehlenBericht zur Seitenindexierung2, 5, 6
Seite gefunden, aber erst auf Seite 4Leistungsbericht3, 4
Falsche Seite rankt für den BegriffLeistungsbericht, Suchanfragen4
Einbruch nach dem RelaunchURL-Prüfung, Weiterleitungen7

1. Nicht bei der Google Search Console und den Bing Webmaster Tools angemeldet

Die erste Frage ist die einfachste und wird trotzdem oft übersprungen: Ist die Website überhaupt bei der Google Search Console angemeldet? Ohne sie wissen Sie nicht, ob Google Ihre Seiten kennt, welche indexiert sind und für welche Suchanfragen sie erscheinen. Google findet eine Website zwar auch ohne Anmeldung über Links, aber bei einer neuen Domain ohne Links kann das dauern. Mit der Search Console reichen Sie die Sitemap ein, können einzelne URLs manuell einreichen und sehen für jede Seite, ob sie auffindbar ist.

Tischler plant in seiner Werkstatt am Laptop, Bleistift in der Hand

Die Bing Webmaster Tools werden fast immer vergessen. Bing selbst hat in Deutschland einen kleinen Anteil, aber der Index von Bing liefert auch die Ergebnisse für DuckDuckGo und ist eine Quelle für Microsoft Copilot. Wer bei Bing fehlt, fehlt also an mehreren Stellen. Die Anmeldung dauert wenige Minuten, weil Bing die bestätigte Website samt Sitemap direkt aus der Google Search Console übernehmen kann.

So prüfen Sie es

  • Melden Sie sich unter search.google.com/search-console an. Erscheint Ihre Domain nicht in der Liste der Properties, ist sie nicht angemeldet.
  • Unter „Sitemaps“ sehen Sie, ob eine Sitemap eingereicht ist und wann Google sie zuletzt gelesen hat.
  • In den Bing Webmaster Tools dasselbe: Website vorhanden, Sitemap eingereicht, letzte Verarbeitung.

Bei Wix gibt es dafür einen kurzen Weg. Der SEO-Assistent im Dashboard verbindet die Website mit der Google Search Console, bestätigt die Inhaberschaft und reicht die Sitemap ein. Für Bing gibt es dort eine eigene Verbindung. Zusätzlich meldet Wix neue und geänderte Seiten über IndexNow an Bing. Google nimmt an IndexNow nicht teil, dort bleibt die Search Console der Weg.

2. Google indexiert die Seite nicht

Damit eine Seite in den Suchergebnissen erscheint, muss Google sie zuerst finden, dann crawlen, also abrufen, und schließlich indexieren. Erst eine indexierte Seite kann ranken. Der Crawler von Google, der Googlebot, folgt dabei Links und den Adressen aus der Sitemap. Hakt es an einem dieser Schritte, bleibt die Seite unsichtbar, auch wenn sie im Browser einwandfrei funktioniert.

Eine Seite, die nicht im Google-Index steht, kann nicht ranken, egal wie gut sie ist. Das betrifft selten die ganze Website, aber oft einzelne Unterseiten. Die Abfrage „site:ihredomain.de“ in der Google-Suche zeigt nur einen groben Ausschnitt und ist für die Prüfung einzelner Seiten nicht verlässlich. Belastbar sind zwei Stellen in der Search Console.

So prüfen Sie es

  • URL-Prüfung: Die Adresse oben in die Suchleiste der Search Console eingeben. Sie sehen, ob die URL bei Google ist, wann sie zuletzt gecrawlt wurde und welche kanonische URL Google gewählt hat.
  • Bericht zur Seitenindexierung: Unter „Indexierung“ und „Seiten“ stehen alle bekannten URLs, aufgeteilt in indexiert und nicht indexiert, jeweils mit Grund.

Die Gründe im Bericht zur Seitenindexierung sind der wichtigste Hinweis. Zwei davon tauchen besonders oft auf und werden häufig verwechselt:

  • Gefunden, zurzeit nicht indexiert

    Google kennt die URL, hat sie aber noch nicht gecrawlt. Das Feld für den letzten Crawl ist leer.

  • Gecrawlt, zurzeit nicht indexiert

    Google hat die Seite abgerufen und sich vorerst gegen die Aufnahme entschieden. Erneutes Einreichen ist laut Google nicht nötig.

  • Ausgeschlossen

    Durch noindex, robots.txt, Weiterleitung, Duplikat mit anderer kanonischer URL, Soft 404 oder 404.

Die dritte Gruppe ist meist ein technisches Problem und schnell zu beheben, wenn man es kennt: ein vergessenes noindex aus der Entwicklungsphase, eine Sperre in der robots.txt, eine kanonische URL, die auf eine andere Seite zeigt. Die ersten beiden sind schwieriger, weil Google dabei selbst entscheidet.

Meine Messung: sechs Wochen Warten

Nach dem Relaunch meiner Website habe ich mehrere neue Themenseiten veröffentlicht. Die meisten bekamen ihre ersten Impressionen in der ersten oder zweiten Woche. Zwei davon, die Seiten zum Onlineshop mit Wix und zum Wix-Kundenservice, hatten zu diesem Zeitpunkt noch keine einzige Impression. Rund sechs Wochen hat es gedauert, bis Google sie überhaupt gecrawlt hatte. Die Seite zum Wix-Kundenservice hat Google nie in den Index aufgenommen, ich habe sie später zurückgezogen und als gelöscht markiert.

Technisch war an beiden Seiten nichts falsch. Sie waren in der Sitemap, intern verlinkt und erreichbar. Google crawlt eine kleine Website aber nicht vollständig auf einmal, sondern verteilt die Abrufe, und neue Seiten mit wenigen Links stehen hinten in der Schlange.

Was Sie tun können

  • Verlinken Sie neue Seiten von Seiten, die Google schon kennt und regelmäßig besucht, etwa von der Startseite oder einer viel besuchten Leistungsseite.
  • Beantragen Sie in der URL-Prüfung die Indexierung. Das beschleunigt den ersten Abruf, garantiert aber keine Aufnahme.
  • Prüfen Sie bei „Gecrawlt, zurzeit nicht indexiert“, ob die Seite etwas bietet, das andere Seiten Ihrer Website nicht schon sagen. Zwei sehr ähnliche Seiten konkurrieren, und Google nimmt oft nur eine.
  • Geben Sie Google Zeit. Mehrere Wochen bis zur Indexierung sind bei einer kleinen Website normal und noch kein Fehler.

3. Indexiert, aber die Seiten ranken zu weit hinten

Viele, die sagen, ihre Website werde bei Google nicht gefunden, meinen eigentlich: Sie steht nicht auf der ersten Seite. Technisch ist sie indexiert, sie erscheint nur auf Position 40 oder 60, und dort klickt niemand. Organischer Traffic entsteht fast nur auf der ersten Seite, und für die Sichtbarkeit zählt deshalb das Ranking, nicht die bloße Aufnahme in den Index. In der Search Console sieht das so aus: Impressionen sind da, Klicks fast keine.

Wie lange es dauert, bis eine neue Seite nach vorne kommt, zeigen meine eigenen Zahlen. Ein bis zwei Wochen nach der Veröffentlichung standen drei neue Themenseiten im Durchschnitt so:

  • 39

    Website überarbeiten

    Ø Position nach ein bis zwei Wochen

  • 17,7

    Wix-Rechtstexte

    Ø Position nach ein bis zwei Wochen

  • 6,8

    Wix-Website 2026

    Ø Position nach ein bis zwei Wochen

Die Unterschiede liegen vor allem am Wettbewerb. Für ein enges Thema mit wenigen guten Antworten ging es schnell, für einen umkämpften Begriff wie „Website überarbeiten lassen“ beginnt eine Seite weit hinten und arbeitet sich über Monate vor. Auffällig war trotzdem: Die neuen Seiten hatten in den ersten Wochen nur 8 Prozent der Impressionen meiner Website, aber 41 Prozent der Klicks. Seiten, die eine Suchanfrage genau beantworten, werden angeklickt, sobald sie sichtbar sind.

So prüfen Sie es

Im Leistungsbericht der Search Console filtern Sie nach der Seite und sehen die Suchanfragen mit Impressionen, Klicks und durchschnittlicher Position. Eine Position über 20 heißt: Google hält die Seite für relevant, aber andere für relevanter.

Was Sie tun können

  • Vergleichen Sie Ihre Seite mit den ersten fünf Ergebnissen: Welche Fragen beantworten diese, die Ihre Seite offen lässt?
  • Ergänzen Sie eigene Erfahrung, Beispiele, Preise oder Zahlen. Das ist der Teil, den andere nicht kopieren können.
  • Setzen Sie interne Links von thematisch passenden Seiten mit einem Linktext, der das Thema nennt.
  • Prüfen Sie Seitentitel und Beschreibung im Suchergebnis. Wer auf Position 8 steht und kaum Klicks bekommt, hat oft einen schwachen Titel.
  • Bauen Sie Links von außen auf, etwa über Partner, Verbände und regionale Medien. Wie das ohne Risiko geht, steht im Beitrag zu kostenlosen Backlinks.

4. Kein klares Keyword pro Seite

Google muss wissen, für welche Suchanfrage eine Seite die beste Antwort ist. Wenn eine Website auf zehn Seiten ungefähr dasselbe sagt oder eine Seite fünf Themen gleichzeitig behandelt, kann Google das nicht entscheiden. Dann rankt die falsche Seite, oder alle ranken schwach. In der Suchmaschinenoptimierung heißt das Kannibalisierung: Die eigenen Seiten machen sich gegenseitig Konkurrenz.

Nachdenklicher Mann am Schreibtisch macht sich Notizen vor dem Computer

Bei einem Kunden aus dem Sicherheitsbereich habe ich das an drei Suchbegriffen gemessen:

  • Für die Öffnung von Tresoren in einer Großstadt konkurrierten acht eigene Seiten um denselben Begriff. Keine davon stand stabil vorne.
  • Für die Tresorwartung in einer Nachbarstadt rankte die allgemeine Wartungsseite statt der eigens dafür angelegten Ortsseite.
  • Für eine häufige Pannenfrage rankte die zweite Seite der Blogübersicht, eine reine Liste von Anrissen, statt eines Beitrags, der die Frage beantwortet.

In allen drei Fällen war der Inhalt vorhanden. Er war nur so verteilt, dass Google die passende Seite nicht erkennen konnte.

So prüfen Sie es

Im Leistungsbericht der Search Console wählen Sie eine Suchanfrage aus und wechseln dann auf den Reiter „Seiten“. Erscheinen dort mehrere Ihrer Seiten für denselben Begriff, oder die falsche Seite oben, haben Sie das Problem gefunden.

Was Sie tun können

  • Legen Sie für jede wichtige Seite ein Hauptkeyword fest und schreiben Sie es auf. Jedes Keyword gehört zu genau einer Seite.
  • Nennen Sie es im Seitentitel, in der Hauptüberschrift, in der URL und im ersten Absatz, in natürlicher Sprache.
  • Führen Sie Seiten mit fast gleichem Inhalt zusammen und leiten Sie die übrigen per 301 auf die stärkste Seite weiter.
  • Verlinken Sie intern mit dem Keyword als Linktext auf die Seite, die dafür ranken soll, nicht auf irgendeine.

5. Inhalte, die erst per JavaScript nachgeladen werden

Manche Websites liefern beim ersten Aufruf nur ein leeres Gerüst. Der eigentliche Inhalt kommt erst danach, nachgeladen von einem Skript. Im Browser merkt man davon nichts. Google kann solche Inhalte zwar rendern, aber das geschieht später als das Crawling und nicht immer vollständig. Andere Suchmaschinen und viele KI-Crawler führen JavaScript gar nicht aus. Das hängt nicht am CMS: Ob WordPress, Wix oder ein anderes System, entscheidend ist, was im ausgelieferten HTML steht.

Mann im Homeoffice prüft Quellcode auf einem großen Bildschirm

Wie sich das auswirkt, habe ich bei einem regionalen Branchenverzeichnis nachgemessen, in dem ein Kunde eingetragen war. Die Seite liefert 471 KB HTML aus. Der Firmenname kommt darin kein einziges Mal vor. Die Einträge werden erst danach über eine Schnittstelle nachgeladen. Für einen Crawler, der kein JavaScript ausführt, steht dort nichts, und auch der Link zur Website ist für ihn nicht vorhanden. Mehr dazu im Beitrag über kostenlose Backlinks.

So prüfen Sie es

  • Öffnen Sie im Browser den Seitenquelltext (Rechtsklick, „Seitenquelltext anzeigen“) und suchen Sie nach einem Satz aus dem sichtbaren Text. Fehlt er, wird er nachgeladen.
  • In der URL-Prüfung der Search Console zeigt „Gecrawlte Seite anzeigen“ das HTML, das Google gerendert hat. Fehlt dort Inhalt, sieht Google ihn nicht.

Was Sie tun können: Wichtige Texte, Überschriften und Links gehören in das HTML, das der Server ausliefert. Moderne Systeme rendern die Seite dafür vorab auf dem Server. Wix-Seiten tun das für normale Inhalte bereits, kritisch sind eingebettete Fremdinhalte wie externe Widgets oder Verzeichnisse. Google beschreibt die Grundlagen in seinem Leitfaden zu JavaScript und SEO.

6. Eine Sitemap, der Google nicht glaubt

Die Sitemap ist eine Liste der Seiten, die Google crawlen soll, idealerweise mit dem Datum der letzten Änderung. Dieses Datum nutzt Google laut eigener Dokumentation nur, wenn es durchgehend und nachprüfbar stimmt. Sonst wird das Feld ignoriert.

Genau das ist mir auf meiner eigenen Website passiert. Die Sitemap meiner Seiten setzte das Änderungsdatum bei jedem Abruf neu, für alle 25 Adressen. Jedes Mal, wenn Google die Sitemap las, behauptete sie, sämtliche Seiten seien heute geändert worden. Das stimmt nie, und Google lernt daraus, dem Feld nicht mehr zu trauen. Echte Änderungen gingen damit unter. Ich habe das Datum und die übrigen Zusatzfelder entfernt, seitdem enthält die Sitemap nur noch die Adressen.

Dazu kam ein zweites Problem, das viele Wix-Websites haben dürften. Unter der Standardadresse /sitemap.xml erzeugt Wix eine eigene Sitemap. In meiner standen 30 Adressen, darunter Weiterleitungen, eine Seite mit Fehler 404, eine Seite mit noindex und eine gelöschte Seite. Google findet diese Sitemap auch dann, wenn man sie nie eingereicht hat.

  1. Nur echte Seiten

    Keine Weiterleitungen, keine 404, keine noindex. Nur Adressen, die indexiert werden sollen.

  2. Ehrliches Datum

    Änderungsdatum nur, wenn es stimmt. Lieber weglassen als bei jedem Abruf neu setzen.

  3. Eine Quelle

    Klären, welche Sitemaps existieren, und alle in der Search Console prüfen.

Prüfen können Sie das unter „Sitemaps“ in der Search Console. Dort stehen alle eingereichten Sitemaps mit der Zahl der gefundenen Seiten. Öffnen Sie die Sitemap zusätzlich im Browser und rufen Sie stichprobenartig einige Adressen auf. Jede sollte direkt mit Status 200 antworten, ohne Umleitung.

7. Relaunch und Weiterleitungen mit widersprüchlichen Signalen

Ein Relaunch ist der Moment, in dem eine Website am leichtesten Sichtbarkeit verliert. Alte Adressen verschwinden, neue entstehen, und Google muss die Zuordnung erst lernen. Klappt das, geht es schnell: Nach meinem eigenen Relaunch hat Google die 301-Weiterleitung von einer alten Blogadresse auf die neue Themenseite innerhalb weniger Wochen verarbeitet. Die alte Adresse fiel von 412 Impressionen auf eine, die neue übernahm.

Drei Dinge haben dabei trotzdem Ärger gemacht, und alle drei sind typisch:

  • Doppelte Weiterleitungen: Eine im Wix-Dashboard angelegte Weiterleitung hatte Vorrang vor der Weiterleitung im Code und schickte Besucher an ein anderes Ziel. Wer an zwei Stellen umleitet, weiß irgendwann nicht mehr, welche gilt.
  • Doppelte Angaben im Kopf der Seite: Wix fügte zusätzlich eigene Metadaten ein, sodass manche Seiten zwei Titel und zwei kanonische URLs hatten. Bei zwei widersprüchlichen Angaben entscheidet Google selbst.
  • Alte Adressen ohne Ziel: Jede alte URL, die Links oder Besucher hatte, braucht eine 301-Weiterleitung auf die inhaltlich passende neue Seite, nicht pauschal auf die Startseite.

So prüfen Sie es

Legen Sie vor dem Relaunch eine Liste aller alten Adressen an, am besten aus der Search Console und der alten Sitemap. Rufen Sie danach jede alte Adresse auf und prüfen Sie, ob sie mit einer einzigen Weiterleitung auf der richtigen Seite landet. In der URL-Prüfung sehen Sie für die neue Seite, welche kanonische URL Google gewählt hat. Weicht sie von Ihrer Angabe ab, sendet die Seite widersprüchliche Signale. Worauf es beim Relaunch sonst ankommt, steht auf der Seite zum Website-Relaunch.

In welcher Reihenfolge ich prüfe

Wenn ein Kunde sagt, seine Website werde nicht gefunden, gehe ich immer in derselben Reihenfolge vor, vom Einfachen zum Aufwendigen:

  1. Ist die Website in der Google Search Console und den Bing Webmaster Tools angemeldet, und ist eine Sitemap eingereicht?
  2. Welche Seiten sind indexiert, welche nicht, und mit welchem Grund?
  3. Gibt es technische Sperren: noindex, robots.txt, falsche kanonische URLs, Weiterleitungsketten?
  4. Steht der wichtige Inhalt im ausgelieferten HTML?
  5. Für welche Suchanfragen erscheinen die Seiten, auf welcher Position, und rankt jeweils die richtige Seite?
  6. Welche Inhalte und Links fehlen, damit die Seiten nach vorne kommen?

Die ersten vier Punkte sind in wenigen Stunden erledigt und beheben die Fälle, in denen eine Website gar nicht erscheint. Die letzten beiden sind die eigentliche Suchmaschinenoptimierung (SEO) und brauchen mehr Zeit.

Häufige Fragen

Wie lange dauert es, bis Google eine neue Website findet?

Das kann einige Tage, bei kleinen Websites ohne Links auch mehrere Wochen dauern. Zwei meiner eigenen Themenseiten warteten rund sechs Wochen auf das Crawling. Eine Anmeldung in der Search Console und interne Links von bekannten Seiten verkürzen die Wartezeit.

Wie prüfe ich, ob meine Website bei Google indexiert ist?

Am zuverlässigsten mit der URL-Prüfung in der Google Search Console. Für die ganze Website zeigt der Bericht zur Seitenindexierung, welche Seiten indexiert sind und warum andere fehlen. Die Abfrage site:ihredomain.de ist nur ein grober Anhaltspunkt.

Was bedeutet „gecrawlt, zurzeit nicht indexiert“?

Google hat die Seite abgerufen, sie aber vorerst nicht in den Index aufgenommen. Sie kann später noch aufgenommen werden. Oft hilft es, die Seite inhaltlich klarer von anderen Seiten der Website abzugrenzen und intern besser zu verlinken.

Warum ist meine Website indexiert, erscheint aber nicht in den Suchergebnissen?

Meist steht sie zu weit hinten, etwa auf Position 40, wo niemand mehr hinschaut. Häufige Gründe sind starker Wettbewerb, kein klares Keyword pro Seite oder mehrere eigene Seiten, die um denselben Begriff konkurrieren.

Muss ich meine Website auch bei Bing anmelden?

Ja, es lohnt sich. Der Index von Bing liefert auch Ergebnisse für DuckDuckGo und ist eine Quelle für Microsoft Copilot. Die Bing Webmaster Tools können die Website direkt aus der Google Search Console übernehmen.

Kann ich Google zwingen, eine Seite zu indexieren?

Nein. Sie können in der URL-Prüfung die Indexierung beantragen, das beschleunigt den Abruf. Ob die Seite aufgenommen wird, entscheidet Google nach Qualität und Nutzen der Seite.

Wenn Sie die Prüfung abgeben möchten

Die meisten Ursachen lassen sich mit der Search Console und etwas Geduld selbst finden. Wenn Sie dafür keine Zeit haben oder nicht sicher sind, was die Berichte bedeuten, übernehme ich die Prüfung. Ich gehe die sieben Punkte für Ihre Website durch und sage Ihnen, woran es liegt und was zuerst zu tun ist. Was danach dazugehört, steht auf der Seite zur Suchmaschinenoptimierung, bei einem Relaunch auf der Seite zum Website-Relaunch.

Prüfung Ihrer Website

Search Console, Indexierung, Sitemap, Weiterleitungen und Keywords: Sie bekommen eine Liste, woran es liegt und was zuerst zu tun ist.

Prüfung anfragen

Quellen: Google Search Console · Google: Bericht zur Seitenindexierung · Google: Sitemap erstellen und einreichen · Google: Grundlagen zu JavaScript und SEO · Wix: Website mit Bing verbinden · Bing Webmaster Tools. Messwerte aus der Search Console der Inndigo-Website und anonymisierten Kundenprojekten.


Markus Hentschel, Inhaber von Inndigo in Waldkraiburg

Markus Hentschel, Inhaber von Inndigo in Waldkraiburg. Seit 2015 selbständig, Betreuung kleiner und mittlerer Unternehmen in Webdesign, SEO und Google Ads.

Geprüfte Qualifikationen: E-Commerce Manager (bevh) · SEO Professional (121 Watt) · gepr. Handelsfachwirt (IHK)

Nachprüfbar: Wix-Partnerprofil · Partner der IT-Recht Kanzlei · Profil bei kress

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